Garnicht zugeknöpft

Meine beiden Cardigans, die ich zurzeit auf den Nadeln habe, sind noch ziemlich weit davon entfernt, endlich einmal zuknöpfbar zu sein. Trotzdem habe ich zumindest für den Tweedy Aran Cardigan schon passende Knöpfe besorgt.

Das Tolle: genau solche wollte ich haben. Metall mit Schnörkel drauf. Perfekt! Gekauft habe ich sie vor dem letzten Stricktreff (schön war’s wieder mal!!) bei Wolle und mehr in Reutlingen.
Alle meine Vorsätze für den Tweedy Aran Cardigan haben irgendwie nicht gefruchtet. Eigentlich wollte ich ja jeden Tag mindestens 30 Minuten, am besten in der Mittagspause, daran arbeiten. Ich habe immer die Hoffnung, wenn ich sowas hier schreibe, halte ich mich auch daran. Haha!  Nachdem ich gemerkt habe, dass die Seitenab- und zunahmen möglichst identisch mit denen des Rückenteils sein sollen, und das jede Menge Gucken, Zählen und wieder Gucken erfordert, habe ich die Idee verworfen. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich nun endlich mal an dem Teil dran bleibe. Kann doch nicht sein, dass ich über ein Jahr an einer Jacke stricke!

Eins habe ich jedenfalls jetzt schon von der Jacke, besser: von dem Strickprozess gelernt. Notizen machen ist das A und O. Ich habe das immer auf die leichte Schulter genommen, ach, das kann ich mir doch so merken. Nix da. Ab jetzt wird jeder noch so kleinste Futzel in für Außenstehende unverständlichem Strick-Denglisch aufgeschrieben.

Achja, und dann ist da ja noch der andere Cardigan aus der Rödel-Tweed-Wolle.

Nachdem bei mir der Magic-Loop-Groschen endlich gefallen ist, nerven mich die Ärmel nicht mehr ganz so sehr, der erste ist bereits fertig, der zweite folgt (hoffentlich!) bald. Aber bei dem Wetter hat man für wärmende Wolljacken ja sowieso noch keine Verwendung.

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2 responses to “Garnicht zugeknöpft

  • wollbine

    Na, im Moment bis du mit deiner andauernden Strickerei ja noch ganz deutlich im Vorteil: die Temperaturen schreien noch nicht nach dicken Teile.
    Du hast also noch ‚Schonfrist‘ 😉
    Und ja, ich erkenne mich bei deinem Geständnis, dass es doch ratsam wäre, sich ein paar Stricknotizen zu machen, ganz genau wieder! J-e-d-e-s-m-a-l
    fluche ich ganz fürchterlich, wenn ich über eine Strickarbeit sitze und anhand des Maschenbildes Zunahmen, Abnahmen oder Mustersätze nachzählen muss. *grrr*

    LG
    Sabine

  • Margot

    Durch schlechte Erfahrungen klug geworden, mache ich mir jetzt immer Notizen. Schließlich gibt es auch bei mir Sachen, die monatelang liegen. Und wenn es z. B. um einen Pullover geht, der erst während des Strickens seine Form erhält, weil ich gar keine Anleitung habe, dann muss ich mir alles aufschreiben. Sind oft sehr wirre Aufzeichnungen, meint der Lieblingsmann, aber mir helfen sie ungemein.
    Liebe Grüße von Margot

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