Fließender Uebergang

Nach langem Überlegen habe ich mich nun für eine bestimmte Art des Spinnens und Verzwirnens bei der bunten Samstagsfärberei entschieden. Damit die knalligen Farbkontraste bestehen bleiben, werde ich das Garn sehr dünn verspinnen und anschließend mit der Navajo-Technik zu einem dreifädigen Garn verzwirnen. Aufgrund meiner komischen Art, aus einem Kammzug zu spinnen besteht bei mir immer die Gefahr, dass ich die Farben allzu sehr miteinander vermische. Das Resultat ist dann in den meisten Fällen schlammfarbene Wolle. Deshalb muss ich etwas Vorarbeit leisten, damit die einzelnen Farbpartien schön getrennt voneinander auf die Spule kommen.

Zuerst teile ich die nächsten Abschnitte, die ich verspinnen mag, in Farbblöcke auf – Rot, Blaugrün und die Übergänge. Hier unterscheide ich zwischen Rot mit etwas Blaugrün und Blaugrün mit etwas Rot.

Mit etwas Zupfen kann man die einzelnen Partien schön aufteilen, anschließend werden diese in der passenden Reihenfolge versponnen. Möchte man noch fließendere Übergänge zwischen den einzelnen Farben haben, kann man die verschiedenfarbigen Fasern mit Handkarden zusammenkardieren … da ich jedoch über solch praktisches Zubehör (noch) nicht verfüge, muss ich einfach etwas mehr zupfen, vermischen und sortieren.

Von links nach rechts: Blaugrün, Blaugrün mit etwas Rot, Rot mit etwas Blaugrün, Rot

 

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