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Kommt Zeit, kommt Daybreak Nummer 2

Ja, der Daybreak hatte mich wirklich genervt, so sehr, dass ich das Projekt zeitweise am liebsten in den dunklen Schrank verbannt hätte, in dem alle anderen WIPs ihr trauriges Dasein fristen (schaut mich nicht so vorwurfsvoll an – gebt zu, ihr habt auch ein WIP-Asyl!). Nachdem ich mir aber eine ausgeklügelte Farbkodierung für Maschenmarkierer und eine idiotensichere Eselsbrücke für m1l und m1r ausbaldowert hatte, ja da hatte das Stricken richtig Spaß gemacht. So sehr, dass ich erst kürzlich einen zweiten Daybreak nachgeschoben habe. Ich finde, das Tuch ist extrem tragbar und vor allem alltagstauglich. Nichts gegen feingliedriges Lace – aber zu einem normalen T-Shirt passt ein kompliziertes Werk aus Orenburg-Strickerei nunmal kaum.

Verstrickt habe ich zwei Farben der Wollmeise: Arlene (braunbeeriglila) und Nicole (blautürkisgrün). Zugegeben, Farbunterschiede sind zwar vorhanden aber alles andere als auffällig und kontrastreich. Für mein Arbeitsumfeld (Büro mit latentem Dresscode) ist die Kombi aber genau richtig.

Und hier nochmal alles im Überblick:

  • Wolle: Wollmeise Pure in den Farben Arlene und Nicole
  • Verbrauch: Von Arlene (Farbe 1) sind noch zirka 30 Gramm übrig, von Nicole (Farbe 2) nur noch ein recht kleines Knäuel
  • Nadelstärke: 3,5 mm
  • Anleitung: Daybreak von Stephen West
Ein Post nach einem Jahr Blogpause – blogge ich nun wieder öfter?
Ja, ich hoffe es und auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole – ich habe es vor. Trotzdem mache ich keine Versprechungen, denn meine zahlreichen Hobbys und nicht zuletzt die Notwendigkeit des Broterwerbs machen ein aktives Blogger-Dasein nicht immer einfach. Sehen wir einfach mal, wie sich die Sache entwickelt 😉

Frisch gestrichen

Bye bye „Tarski“, hallo „Elegant Grunge“! Zum ersten Mal seit dieser Blog das Licht des WWW entdeckt hat, habe ich einmal ordentlich renoviert und mich an ein neues Theme gewagt. Gefällt’s euch?
Wie der Blog, so hat auch mein Leben in den letzten Monaten ein neues Layout bekommen: Einige Zeit habe ich darauf hin gearbeitet, im Dezember hat es dann endlich mit einem neuen Job geklappt. Da ich schon sehr gewohnheitstierig veranlagt bin, hat mich das ziemlich geschafft, so sehr, dass die Bloggerei, Ravelry und natürlich das Stricken darunter gelitten haben. Aber es hat sich gelohnt, der Job macht auch nach einem halben Jahr noch Freude und mittlerweile ist Gewohnheitstier BlackStitch wieder so in der Bahn, dass sie Muße und ausreichend Nerven für den Blog und alles darum herum übrig hat!


„Bloggst Du eigentlich noch?“

… wurde ich letztens gefragt.

Wisst Ihr, mit dem Bloggen ist es wie mit dem Sport. Ist man erstmal dabei, läuft alles wie geschmiert. Man hat eine gewisse Routine, rappelt sich regelmäßig auf, auch, wenn man vielleicht mal keine Lust hat. Aber dann schlägt der innere Schweinehund doch mal zu. Dann kommt einem vielleicht mal was dazwischen. Und schwupps, sind mal schnell eine, zwei Wochen rum. Dann fällt es einem immer schwieriger, den Hintern hoch zu kriegen und wieder in die Gänge zu kommen. Tja, und ziemlich genauso ist es mir mit dem Schreiben hier ergangen. Ich hab es zwar vermisst, den Austausch mit all den netten Lesern und Mit-Bloggern – wirklich aufraffen konnte ich mich aber nicht. Asche auf mein Haupt. Dann kamen einige Umstellungen im Job dazu – und schließlich die Entscheidung, umzuziehen. Sein Leben komplett in Kisten und Kartons zu verpacken und an einen anderen Ort zu bringen, auch wenn dieser nicht weit weg vom aktuellen Zuhause ist, macht wirklich keinen Spaß, ich rate jedem entschieden davon ab. Vor allem, weil man beim Umziehen erstmal merkt, wie groß der Stash eigentlich ist. Uiuiui.

Gestrickt hab ich natürlich trotzdem so einiges. Gesponnen auch. Mittlerweile habe ich sogar den Foto in einer der letzten Umzugskisten gefunden und kann Euch Bilder zeigen! Ja, ich blogge noch. Also wieder. Vielleicht nicht so regelmäßig und webzwonull-mäßig, wie so mancher Vorzeige-Kommunikator, aber ich hoffe, für einen kleinen Strickblog reicht’s aus.


Endspurt!

Heute ist, endlich, der letzte Arbeitstag für dieses Jahr. Puh!
Nein, ich habe den Blog nicht kurz nach seinem Geburtstag kaltherzig verlassen – eher herrscht bei mir akuter Vorweihnachstsstress mit noch zu besorgenden oder zu strickenden Geschenken, Weihnachtsplanung und angenehmen Zeitvertreiben wie Stricktreffen 🙂 Die freien Tage zwischen den Jahren werden genutzt, um endlich wieder Bilder bei Tageslicht zu machen und Euch zu berichten, was ich in letzter Zeit strick- und spinntechnisch so getrieben habe. Und jetzt: auf zum Endspurt!


Happy Birthday, dear Blog

Heute ist es genau ein Jahr her, dass mein erster Blogeintrag online ging. Meine Güte, ging das Jahr schnell rum! Was hat sich in dieser Zeit getan?

Ich habe 132 Beiträge verfasst und 467 nette Kommentare von Euch Lesern erhalten. Ich habe, wenn auch „nur“ virtuell, sehr viele nette Menschen kennen gelernt, viel Neues erfahren einigen wenigen bei kleinen Strickproblemchen helfen können. Viele Blogger scheinen wegen Ravelry langsam den Spaß am bloggen zu verlieren, was ich sehr bedaure. Ravelry und der Blog sind für mich zwei verschiedene Kommunikationsmittel und ich möchte keins davon missen.

Mein Blog zählte insgesamt 20.243 Besucher. Bei der Zahl wird es mir doch ein wenig mulmig, schließlich sitze ich hier immer alleine am Schreibtisch und habe das Gefühl, „das liest eh keiner“ oder nur meine Strickfreunde oder nur meine liebe Mutti. Aber anscheinend ist dem nicht so.

Der Blog-Geburtstag wird heute gebührlich gefeiert, nämlich mit einem Ausflug nach Straßburg. Offiziell hat die Butterfahrt  den dortigen Weihnachtsmarkt zum Ziel. Unsere Ravelry-Gruppe hat den Bus allerdings klammheimlich unterwandert und macht daraus nun eine waschechte Woll-Ausfahrt: Es geht zu La Droguerie, Phildar und Elle Tricote. Nach vollbrachtem Werk geht es dann vielleicht für einen Abschlussglühwein auf den Weihnachtsmarkt 🙂

Bleibt mir nur, Euch, meinen lieben Lesern meinen herzlichen Dank dafür auszusprechen, dass Ihr immer wieder hier vorbei schaut und ab und zu mal einen kleinen Kommentar hinterlasst. Auf das nächste Blogjahr!


Irische Mütze – mit Links

Ab und zu schaue ich mir mal die Statistiken dieses Blogs an. Dabei fällt mir immer wieder auf: Erstaunlich viele Besucher kommen durch eine Suchmaschinen-Suche zu mir, nämlich zu den Begriffen „irische Mütze“. Und tatsächlich, sucht man nach diesen beiden Begriffen, dann kommt mein bescheidener Blog gleich auf Platz drei in der Ergebnissliste. Whow!

Da die Suchmaschinen-Verweise vor allem in den kühleren Monaten zunehmen, dachte ich mir, ich gebe den Suchenden mal ein paar mehr Links zu „irischen Mützen“, bzw. solchen mit Zopfmustern. In dem Post, der bei der Suchmaschinen-Suche herausfällt, ist nur eine Anleitung, nämlich die für den Irish Hiking Hat, verlinkt. Hier nun also eine kleine Sammlung von kostenlosen Anleitungen für Zopfmuster-Mützen, die im weltweiten Netz kursieren:

Caramel Cable Hat (deutsch)
Mütze mit Zopfmuster von Drops (deutsch)
Snappy Hat
Slouch Copy Hat
Shedir („Site 2“ anklicken)
–  Who?
–  Claudia
–  Nottingham
–  Buttercup Beret
–  Hermione’s Cable and Eyelet Hat
–  Urban Zen Cabled Hat
Beaumonde-Inspired Hat

Ich hoffe, für den einen oder anderen ist etwas passendes dabei.
Viel Spaß beim Stricken!


London Calling

Bild: Wikipedia

Bild: Wikipedia

Wo ist die letzte Woche eigentlich hin? Die Zeit ist so wahnsinnig schnell vergangen! Da wollte ich Euch mein neues Spinnfutter zeigen, den Fortschritt am Laminaria, Euch über ein neues Buch erzählen, das nun in meinem Strickbuch-Regal steht. Aber irgendwie war für nichts davon Zeit.

Und für den Rest der Woche wird hier auch nichts sonderlich Aufregendes passieren. Ich bin nämlich weg – in London! Wie es sich für einen verreisenden Stricker gehört, habe ich diverse Wolle-Läden und deren Öffnungszeiten natürlich bereits recherchiert. Da ich allerdings mit einer Nicht-Strickerin verreise (die jedoch toleranter ist als viele andere) wird das Wollprogramm wohl etwas zurückstecken müssen. Trotzdem denke ich, dass ich nicht mit leeren Hände wieder nach hause  kommen werde 🙂