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Maschenprobieren und Frage um Rat

Seit einiger Zeit bin ich von der Idee besessen, einen Tweedy Aran Cardigan stricken zu wollen. Das wäre das aufwendigste Projekt, das ich in meiner zweijährigen Strickkarriere jemals angegangen wäre: Bisher belaufen sich meine Strickseleien in dieser Größenordnung auf einen February Lady Sweater (der nichtmal Nähte hat) und den Circular Shrug (von dem ich euch bald noch Bilder zeige). Aber ich habe jetzt einfach mal Lust auf ein „Mammut-Projekt“. Eingedeckt mit Unmengen Drops Alaska habe ich vorbildlich Maschenproben gestrickt, sie gewaschen und ausgepinnt, als wären sie wissenschaftliche Untersuchungsobjekte.

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Mit der Wolle zu stricken ist sehr angenehm, ich verstehe nun, wieso Garnstudio-Produkte so beliebt sind. Der „Fancy Rib“ ist allerdings eine Qual, da hilft auch die tollste Wolle nix.  Aber das Ergebnis ist sehr hübsch anzusehen.

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Wie sollte es anders sein: Meine Maschenproben decken sich natürlich nicht zu 100 Prozent mit den in der Anleitung angegebenen. Ich habe immer ziemlich genau eine Masche weniger (18 sind gefragt, 17 habe ich; 24 sind gefragt, 23 habe ich).

Mit Maschenproben und Größenbestimmungen habe ich ja noch nicht soviel Erfahrung. Deshalb möchte ich Euch fragen: Was tun? Mit noch dünneren Nadeln möchte ich nicht stricken, da ich sowieso schon eine Nadelgröße kleiner verwendet habe und das Strickstück sonst arg bretthaftig wird. Meint Ihr, das könnte ich ausgleichen, indem ich eine Größe größer stricke, als ich eigentlich bräuchte? Ich habe keine Ahnung, wie dramatisch eine Masche auf zehn Zentimeter die Größe einer ganzen Jacke beeinflusst.

Bin für jeden Tipp und jede Hilfestellung dankbar!