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Lilalaminaria

Endgütig fertig ist er nun, der Laminaria.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, denn ich hätte wirklich nicht gedacht, dass das Muster doch so sehr „aufgeht“ (meine heimliche Angst war, dass ich eine zu kleine Nadelstärke gewählt habe). Von der Wollmeisen-Farbe war ich zwar schon während dem Stricken begeistert, am fertigen Tuch kommt diese geniale Färbung aber besonders klasse raus.

Das fertige Tuch ist riesig geworden! Und das, obwohl ich doch relativ wenig Garn verbraucht habe.

Damit sich die Spitzen schön herausspannen lassen, habe ich mit einer 8mm-Nadel abgekettet. Ich muss zugeben, ich habe nicht ganz verstanden, wie man laut Anleitung abketten sollte, deshalb habe ich einfach dieselbe Technik angewendet, wie sonst auch (zwei Maschen rechts stricken, die beiden wieder zurück auf die linke Nadel und rechts verschränkt zusammen abstricken, dann wieder eine rechts und so weiter).

Hier nochmal alles im Überblick:

  • Wolle: Wollmeise Lace-Garn, in der Farbe Petit Poison Nr. 5
  • Verbrauch: 172 Gramm
  • Nadelstärke: 3,5mm
  • Anleitung: Laminaria von Elizabeth Freeman, Knitty Spring 2008

Ab in’s Bad

Endlich ist Laminaria fertig geworden! Vor allem die letzten beiden Edging-Charts haben sich ewig gezogen … und haben gegen Ende auch ehrlich gesagt kaum mehr Spaß gemacht.

172 Gramm hat das Tuch benötigt, ich habe also noch knapp den halben Wollmeisen-Strang übrig! Gleich nach dem Abketten ist das unförmige Ding baden gegangen … und hat heftigst ausgeblutet!

Ist das normal? Haben Eure Wollmeisen auch so viel Farbe beim Waschen verloren?


Rorschachtest mal anders

Was seht Ihr hier?

Manche haben mir schon erzählt, der Edging Chart Nr. 1 vom Laminaria würde sie an kleine Alienköpfe erinnern. Ich sehe an meinem Tuchrand aber nun ständig einen Teil eines berühmten Gemäldes.

Wie Ihr seht: Der Wollmeisen-Laminaria nähert sich so langsam der Vollendung! Mittlerweile sind die Reihen aber schrecklich lang, weswegen ich nicht so schnell vorwärts komme, wie ich gerne hätte.


Laminaria geht langsam in die Breite

Stressig war diese Woche, mit wenig Zeit fürs Stricken und noch weniger zum Bloggen. Mir kommt es so vor, als müssten nun die vielen feier- und brückentagsbedingten langen Wochenenden der letzten Zeit aufgeholt werden. Geht Euch das auch so?
Trotzdem habe ich abends die eine oder andere Reihe am Laminaria gestrickt. Ich bin nun bei der sechsten Wiederholung des Blossom Charts, es fehlen also noch zwei weitere. Mittlerweile werden die Reihen lang und das Seil ein wenig kurz.

Ich habe ja nun schon einige Tücher gespannt und weiss, wie wenig das Ergebnis mit dem zu tun hat, was während dem Stricken von den Nadeln hängt. Trotzdem habe ich wirklich Probleme damit, mir vorzustellen, wie aus diesem Kuddelwuddel ein filigranes Tuch werden soll.

So schön die Wollmeisen-Wolle auch ist, manchmal nervt sie schon. Ich habe mit diesem Lace-Strang ähnliche Erfahrungen gemacht wie Mascha: Der Faden splisst sehr leicht, man muss genau hinsehen, ob man auch alle Fädchen mitgestrickt hat.

Außerdem fehlt der Wolle die für Merino typische Weichheit. Was seltsam ist, denn meine beiden im letzten Jahr gekauften Lace-Stränge fühlen sich viel wolliger und weicher an. Wahrscheinlich wurde in der Zwischenzeit das Garn gewechselt oder etwas an der Behandlung verändert.


Es grünt so grün wenn Terrassiens Blüten blühn

Die letzte Zeit habe ich genutzt, um meine bescheidenen paar Quadratmeter Draußen durch weitere Bepflanzung zu verschönern. In diesem Zuge ist auch diese Schönheit eingezogen:

blümelein

Sie nennt sich „Chocamocha“ und ihre Blüten duften (kein Witz!) nach Kakaobohnen. Auch beim Stricken widme ich mich gerade Blüten, sogar in einer ähnlichen Farbe, auch, wenn es auf dem Bild nicht so aussieht (das Petit Poison verdient den Beinamen „die Unfotografierbare“).

laminariablossomchart

Der Blossom Chart des Laminaria hat mich wieder einmal daran erinnert, was für eine gute Idee eine Rettungslinie doch ist. Macht sich eine von den neun Maschen, die man an der Knospe herausstrickt, selbstständig, gibt es keine Rettung mehr. Zumindest ich bin mit meinen Kenntnissen in Erster Lace-Hilfe in einem solchen Fall absolut überfordert. Aber abgesehen von der ersten Reihe des Mustersatzes ist der Laminaria recht simpel und fordert auch nicht mehr Konzentration oder Aufmerksamkeit, als ein anderes Lace-Tuch.


Ich seh‘ Sternchen

Und zwar estnische, in dunkelschwarzpinkmagenta.

rosasternchen

Ich weiss nicht, was mir mehr Spaß macht: Der Star Chart, mit dem der Laminaria anfängt, oder die tolle Wollmeisenfarbe Petit Poison Nr.5.

Im Laminaria hat die Designerin vorrangig estnische Muster verwendet, die ich so noch nie verstrickt habe. Deshalb macht mir das Projekt wohl auch solchen Spaß: Es ist mal was vollkommen Anderes! Die Formen des Laminaria entstehen dadurch, dass zwei oder drei Maschen zusammengestrickt und aus diesen bis zu neun Maschen wieder herausgestrickt werden. Der Anfang, die Sternchen, sind noch harmlos. Hier werden drei Maschen zusammengestrickt und ebensoviele wieder zugenommen.

Von der Wollmeisenfärbung bin ich restlos begeistert! Wie es auf der Shopseite heisst, hat das Garn „die passenden Unitöne zu Poison Nr.5“, wobei ich „uni“ etwas unglücklich gewählt finde. Damit verbinde ich einfarbiges Garn ohne Farbvariation. Das Petit Poison Nr.5 ist nun aber eine tolle Mischung aus Schwarz und Magenta. Beide Farben mischen sich ineinander, gleichzeitig gibt es aber auch wieder Stellen im Strang, die nur eine Farbe haben. Das Strickstück wird aber nicht „fleckig“ sondern nimmt eine harmonische Farbe an, die nicht vom Muster ablenkt. So sehr ich die verschiedenbunten Wollmeisen mag, solche Färbungen sind mir (vor allem im Lace!) doch die allerliebsten.

Müsst Ihr bei dem Wort „Poison“ auch immer an den gleichnamigen Song von Alice Cooper denken? Ich schon. Und deshalb gibt’s zum Abschluss des Posts noch eine kleine musikalische Untermalung aus dem Jahr 1989!