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Verzopft und zugenäht

Fertig verzopft und an der Spitze zugenäht habe ich nun endlich meine Paraphernalia Socken. Die recht aufwendige Verknotung hat mich anfangs etwas eingeschüchtert, aber eigentlich ist sie ganz logisch und intuitiv, sodass sie recht bald ohne ständiges auf-die-Anleitung-schauen gestrickt werden kann.

Und hier nochmal alles im Überblick:

  • Wolle: Lana Grossa Meilenweit 100 Tweed
  • Verbrauch: Fast 90 Gramm – ziemlich viel für ein Paar Füße Größe 37
  • Nadelstärke: 2mm
  • Anleitung: Paraphernalia (Ravelry Link) von Taina Anttila
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Tweed im Spätsommer

Nein, dieser Blog verschwindet nicht in der Versenkung, auch wenn es gerade mal wieder so aussieht. Aber ich habe in letzter Zeit meine Liebe zum Lesen und Büchern wieder entdeckt … und das braucht ja auch seine Zeit 🙂 Ich habe einen sehr interessanten Autor entdeckt und würde am liebsten alle seine Werke auf einmal und am besten gleichzeitig lesen.

Trotzdem stricke und spinne ich natürlich vor mich hin, soviel sich in meinen Feierabend hinein quetschen lässt. Diese Woche durfte / musste ich eine längere Zugfahrt unternehmen und habe meine Raglan-Jacke dazu auserkoren, mich zu begleiten. Jaja, ich hatte groß getönt, sie bis zum London-Besuch fertig zu haben. Da kam mir aber was dazwischen, was mich etwas vom Kurs und der Strickerei abgebracht hatte.

Extra für die Ärmel habe ich mir eine sehr kurze 4mm-Rundnadel zugelegt. Die Rumhantiererei mit dem Nadelspiel hat mich irre gemacht und ein längeres Seil zu nehmen, wo man einen Teil als Schlaufe heraus hängen lässt, ist irgendwie auch nicht so meins. Ich hoffe, ich bekomme die Jacke nun bis zum nächsten Urlaub Ende September fertig.


Fast wie von selbst

Letztes Wochenende hatte ich einfach Lust, „was großes“ auf die Nadeln zu bringen, etwas, das nicht viel Aufmerksamkeit benötigt aber eben keine Socke ist. Ich habe mich für eine schlichte Raglan-Jacke entschieden, inspiriert vom Garter Yoke Cardigan.

Und soll ich Euch was sagen? Die Jacke strickt sich fast wie von selbst! Um ein Haar hätte ich die Armausschnitte viel zu groß gemacht, weil das Stricken einfach so schnell ging. Sehr viel Spaß habe ich an dem Tweed-Garn, eine Rödel-Wolle.

Sie fühlt sich angenehm weich an und hat ein schönes Maschenbild. Die drei verschiedenfarbigen Tweed-Böbbel geben dem Gestricken eine schöne, leicht unregelmäßige Oberfläche. Ich freu mich schon darauf, die Jacke zu tragen! Auch, wenn gerade Sommer ist und ich bei den Temperaturen regelrecht zerfließe …


Freier Lauf für die Gedanken

Die Lust auf komplizierte Projekte hat sich dieses Wochenende sehr in Grenzen gehalten. Statt dessen gab es: kraus rechts, jede Menge davon, in angenehm weichem Tweed.

Das schwülwarme Wetter ist zwar denkbar ungeeignet für wohlig warme Cardigans, mir war aber trotzdem gerade danach. Ich stricke nicht nach einer bestimmten Anleitung. Zwar habe ich eine Idee im Kopf, wie das Endprodukt aussehen soll – aber im Moment ist mehr der Weg das Ziel.

Zwar habe ich ja noch die Drops-Jacke auf den Nadeln, das Projekt ist bei mir allerdings in nicht nachvollziehbare Ungnade gefallen und wird wohl dem Ribbelmonster zum Fraß vorgeworfen werden.